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Bomber - Giganten der Lüfte
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Die Sammlung "Bomber - Giganten der Lüfte" umfasst Exklusiv-Modelle der legendären Kampfbomber mit jeweils einer Dokumentation. Eine einzigartige Kollektion detailgenauer und maßstabsgetreuer Metallmodelle in 1:144. Die Sammlung erschien 2004 im Atlas Verlag und umfasst 41 Metallmodelle.

Boing B-17 Fliegende FestungFocke-Wulf 200 CondorAvro Lancaster
C6 120 001 Boing B-17 Fliegende Festung
Flying Fortress wurde innerhalb weniger Monate zum wichtigsten strategischen Instrument der im WWII. Über Europa eingesetzten 8th Air Force. Den von Anfangsschwierigkeiten und hohen Verlustraten geplagten B-17 kamen 1944 neue Geleitjäger mit großem Aktionsradius zu Hilfe. Dank dieser Beschützer war es endgültig vorbei mit dem Massensterben der B-17, die gegen Kriegsende erfolgreich über den deutschen Städten operierten.
C6 120 002 Focke-Wulf 200 Condor
Einige Monate lang verbreitete die viermotorige Focke-Wulf 200 Condor unter der Atlantikschifffahrt Angst und Schrecken: Sie spähte die Konvois der Alliierten aus und griff sie aus der Luft an. Das elegante Flugzeug war allerdings nicht als Militärmaschine konzipiert und erfüllte seine Rolle als Fernaufklärer und Seekampfflugzeug mehr schlecht als recht.


C6 120 003 Avro Lancaster
Die Avro Lancaster war der dritte strategische Bomber, den die Royal Air <Force in Dienst stellte. Sie war ihren Vorgängern, der Short Sterling und der Handley Page Halifax, nicht deutlich überlegen, hatte aber bessere Flugeigenschaften und ließ sich zuverlässiger und leichter steuern, so dass sie rasch die volle Einsatzreife erlangte.



Boing B-29 SuperfestungJunkers Ju-88Vickers Wellington
C6 120 004 Boing B-29 Superfestung
Die Fliegende Festung B-29 Superfortress war das modernste Kampfflugzeug ihrer Zeit. Sie wurde zwar noch von Kolbenmotoren angetrieben, war aber zweifellos bereits ein Vorläufer der Nachkriegsserien. Der ausschließlich an der Pazifikfront eingesetzte Bomber gelangte durch den Abwurf einer Atombombe zu trauriger Berühmtheit und ging damit in die GESCHICHTE EIN: Seine Karriere setzte er jedoch noch bis in die fünfziger Jahre fort.
C6 120 005 Junkers Ju-88
Kein anderer Bomber der Luftwaffe wurde in so großer Stückzahl (14676) gebaut wie die Junkers 88, die sich außerdem durch ihre Einsatzflexibilität auszeichnete. Wie die Heinkel 111 zählte sie zu den wenigen Mustern, die den ganzen WWII hindurch produziert wurden. Als mittelschwerer Schnellbomber konzipiert, operierte dieses vielseitige Modell als Nachtjäger.


C6 120 006 Vickers Wellington
Bei ihrer Einführung Ende 1930 er Jahre war die Vickers ein relativ fortschrittliches Kampfflugzeug mit einer geodätischen Rahmenstruktur. Dank dieser revolutionären neuen Gerüstbauweise war sie relativ leicht und robust. Bis 1943 diente sie zur Ausarbeitung neuer Bombardierungstaktiken. Danach wurde die Vickers Wellington von der front in den rückwärtigen Bereich verlegt und noch viele Jahre für eine Reihe von Aufgaben, u.a. als Testflugzeug, eingesetzt.
Martin B-26 Marauder Der "Witwenmacher"Consolitated B-24 LiberatorHeinkel He-111
C6 120 007 Martin B-26 Marauder Der "Witwenmacher"
Die Martin B-26 Marauder war zweifellos einer der besten mittelschweren Bomber des Zweiten Weltkrieges – aber auch der umstrittenste, denn im Laufe seiner Einsatzkarriere war er ständig vom Flugverbot bedroht. Nach eineigen konstruktiven Änderungen und einer speziellen Schulung der Besatzungen verfügte die US Air Force jedoch mit der „Marauder“ über ein ausgezeichnetes Kampfflugzeug.
C6 120 008 Consolitated B-24 Liberator
Die Consolidated Liberator wurde in größerer Stückzahl gebaut, hatte eine größere Reichweite und ein umfangreicheres Einsatzspektrum als die „Flying Fortress“. Dennoch wird dieser viermotorige US-Bomber vom legendären Ruf seiner berühmten Konkurrentin überschattet. Die Liberator war komplizierter und stellte höhere Ansprüche an das Können der Piloten. Sie erwies sich aber als Mehrzweckbomber, der allen seinen Einsatzrollen gewachsen war.
C6 120 009 Heinkel He-111
Die Heinkel He-111 bildete das Rückgrat der deutschen Bomberverbände. Sie war an allen Fronten für verschiedene Aufgaben eingesetzt – vom Horizontalbomber über Torpedobomber bis zum Schleppflugzeug für Lastensegler – und wurde in über 7000 Exemplaren gebaut. Sie blieb lange im Dienst, vor allem weil kein Nachfolger in ausreichender Stückzahl zur Verfügung stand.

Curtiss C-46 CommandoEnglish Electra CanberraShort Sterling
C6 120 010 Curtiss C-46 Commando
Die Curtiss C-46 Commando war eine wirksame Unterstützung für die Douglas C-47 Dakota, blieb jedoch während des ganzen Kriegs in deren Schatten. Die zweimotorige Curtiss war zwar zweifellos leistungsfähiger, ihre Serienproduktion und der hohe Wartungsaufwand setzten jedoch ein größeres Know-how voraus.


C6 120 011 English Electra Canberra
Die 1960 in dem Konzern BAC (British Aircraft Corporation) eingegliederte English Electric war ein alteingesessener britischer Flugzeughersteller, der mit der Canberra zu spätem Ruhm gelangte. Das allseits geschätzte Flugzeug wurde nach einigen Änderungen sogar von der USAF übernommen, was umso bemerkenswerter ist, als die USA ganz selten einen „ausländischen“ Muster eine Chance geben
C6 120 012 Short Sterling
Die Short Stirling war der erste viermotorige Bomber, der bei der RAF in Dienst gestellt wurde. Sie war für strategische Einsätze vorgesehen, hatte aber von Anfang an Schwierigkeiten wegen Ihrer geringen Spannweite – das Ergebnis einer folgenschweren Fehlentscheidung. Bereits 1943, als sich der Bombenkrieg verschärfte, wurde sie von der Front abgezogen und als Transportflugzeug eingesetzt.

013 Martin MarylandCant Z-1007 Der "Eisvogel"Mitsubishi G4M Betty Das fliegende feuerzeug
C6 120 013 Martin Maryland
Die Firma Martin war einer der größten Flugzeughersteller der Vorkriegszeit. Sie montierte den Ersten als Eindecker in Metallbauweise gefertigten Bomber, der beim US Army Air Corps in Dienst gestellt wurde. Die Maryland wurde zwar nie von den amerikanischen Luftstreitkräften verwendet, aber von Briten und Franzosen harten Belastungsproben ausgesetzt

C6 120 014 Cant Z-1007 Der "Eisvogel"
Die Cant Z-1007 Alcione war der wichtigste mittlere Bomber der italienischen Luftwaffe (Regia Aeronautica). Die Alcione war eine elegante Konstruktion, aber wie die meisten italienischen Flugzeuge, die im zweiten Weltkrieg zum Einsatz kamen untermotorisiert. Sie wurde auch in zu geringer Zahl produziert, um für die italienische Luftwaffe ein echtes Offensivpotenzial dar

C6 120 015 Mitsubishi G4M Betty Das fliegende feuerzeug
Der Bomber Betty war – wie schon zuvor der Jäger Zero – eine böse Überraschung für die Amerikaner. Das zweimotorige Flugzeug, das die meisten Bombergruppen der japanischen Streitkräfte flogen, war schnell und effizient. Sobald sie jedoch seine Schwächen erkannt hatten, wurde es für die im Pazifik operierenden Alliierten zu einer leichten Beute.
Lockheed HudsonDouglas C-47 SkytrainHandley Page Halifax
C6 120 016 Lockheed Hudson
Die Hudson war von der Entwicklung her in  erster Linie ein Passagierflugzeug und hätte, als die USA in den Krieg eintraten, einfach von der Bildfläche verschwinden können. Zumal ihr Hersteller Lockheed in großen finanziellen Schwierigkeiten steckte. Aber dank ihrer Vielseitigkeit konnte die zweimotorige Maschine sowohl in britischer als auch in amerikanischer Uniform wichtige militärische Aufträge erfüllen.

C6 120 017 Douglas C-47 Skytrain
Die legendäre DC-3, die aus einen zivilen Programm hervorgegangen war, erwies sich als eines der modernsten zweimotorigen Transportflugzeuge ihrer Zeit. Vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges verfügte das US Air Corps praktisch über keine Lufttransportmittel. Der Bedarf war aber enorm groß, so dass Hunderte von DC-3 in ihrer militärischen Version – bei der USAAF als C-47 oder C-53, bei der Navy als R4D und bei der RAF als Dakota – zum Einsatz kamen.
C6 120 018 Handley Page Halifax
Die Halifax war der zweite viermotorige Bomber, der bei der RAF in Dienstgestellt wurde, sie war jedoch der erste Bomber, der ein Ziel in Deutschland angriff. Sie besaß zwar eine gelungenere Konstruktion als die Short Stirling, blieb jedoch im Schatten der Lancaster. Im Zweiten Weltkrieg spielte sie trotzdem eine entscheidende Rolle, zumal sie als einziger viermotoriger Bomber an den Fronten des Fernen und mittleren Ostens eingesetzt war.

Liore´et Olivier LeO-451Lockheed SR-71 "Blackbird"Douglas A-26 "Invader"
C6 120 019 Liore´et Olivier LeO-451
Die Meinungen über die LeO-451 sind bis heute geteilt. Einerseits galt sie als der beste zweimotorige französische Bomber während des Frankreichfeldzugs, anderseits war sie jedoch wegen ihrer Stabilitätsprobleme als gefährlich verschrien. Vor allen wurden die Maschinen nicht ihren Möglichkeiten entsprechend eingesetzt, und daher waren auch die Verluste vergleichsweise hoch, die ihnen die deutsche Luftwaffe beibrachte.

C6 120 020 Lockheed SR-71 "Blackbird"
Die Lockheed SR-71 war in mehr als einer Hinsicht außergewöhnlich und das typische Ergebnis des Spionage-Wettlaufs zwischen Ost und West während der Zeit des kalten Krieges. Das inzwischen vierzigjährige Modell hat auch zahlreiche Geschwindigkeits- und Höhenrekorde aufgestellt. Aber leistungsfähigere Aufklärungssatelliten bereiteten der Karriere des schönen schwarzen Flugzeugs ein vorschnelles Ende, so dass es heute nur noch in Museum zu bewundern ist.
C6 120 021 Douglas A-26 "Invader"
Die Douglas A-26 Invader war erst in der Spätphase des Zweiten Weltkrieges einsatzbereit, blieb dafür aber umso länger im Dienst. Von der USAAF wurde sie erst 1972 – dreißig Jahre nach ihrem Erstflug – ausgemustert. Wegen ihrer Feuerkraft, Geschwindigkeit und Widerstandsfähigkeit war sie in vielen Konflikten der Nachkriegszeit als Erdkampfflugzeug gefürchtet.


Handley Page Hampdon "fliegender Koffer"Dornier Do-217Heinkel He-177 "Reichsfeuerzeug"
C6 120 022 Handley Page Hampdon "fliegender Koffer"
Die Handley Page  Hampden wurde als zweimotoriger mittelschwerer Bomber nach der gleichen Spezifikation (B.9/32) entwickelt wie die Vickers Wellington, fiel jedoch von der Konstruktion her völlig anders aus. Mit ihren extrem schlanken Rumpf war die Hampden ein Modell zwischen zwei Bomber-Generationen. Bei den Besatzungen war sie immer unbeliebt – nicht aber wegen ihrer Flugleistungen, sondern wegen der Beengtheit an Bord und der unzureichenden Defensivbewaffnung.
C6 120 023 Dornier Do-217
Als Nachfolger der Do-17 war die Do-217 im Grunde nur eine vergrößerte Ausgabe der Do-17Z, sie unterschied sich aber durch eine Reihe von Verbesserungen und ihre höhere Bombenzuladung. Ihre offensive Einsatzrolle war, wie auch bei den anderen deutschen Bombern dieser Generation, nicht ausreichend definiert. Deshalb gab es die D0-217 in zahlreichen Varianten, zu denen auch Nachtjäger zählten.



C6 120 024 Heinkel He-177 "Reichsfeuerzeug"
Die ursprüngliche als Seeaufklärer vorgesehene Heinkel He-177 ist Mitte der 30er Jahre aus einem ehrgeizigen Programm der Luftwaffe hervorgegangen. Als Bomber scheiterte sie nicht nur an der Unentschlossenheit des Generalstabs, sondern auch an den Mängeln eines technisch nie ganz ausgereiften Modells.




IIjuschin II-4 "Stalins Falke"Savoia Marchetti SM-79 Bristol Blenheim
C6 120 025 IIjuschin II-4 "Stalins Falke"
Sergej Wladimirowitch Iljuschin war einer der Bedeutensteen Flugzeugkonstrukteure der Welt. Anfang der 30er-Jahreentwarf er als junger Ingenieur einen zweimotorigen strategischen Bomber, von den kein Geringerer als Stalin sehr beeindruckt war. Aus diesen ersten Prototyp ging ein modernes Flugzeug hervor, das zwar eine ebenso große Bombenlast mitführen konnte wie die Boing B-17, aber dennoch im Schatten der viermotorigen Bomber blieb.
C6 120 026 Savoia Marchetti SM-79
Bei Kriegsbeginn im Jahre 1939 verfügte die Regia Aeronautica über ein bedeutendes Flugzeugarsenal. Die dreimotorigen SM waren damals moderne und robuste Flugzeuge. Sie waren allerdings nicht speziell für militärische Zwecke konzipiert worden. Trotzdem hatte die SM-79 im Mittelmeerraum einen hervorragenden Ruf. Als Torpedobomber war sie der Schrecken der britischen Konvois.

C6 120 027 Bristol Blenheim
Mitte der 30er-Jahre war die Bristol Blenheim ein viel versprechender zweimotoriger Bomber gewesen, doch jetzt kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war sie – wie die meisten britischen Bomber – für die eigene Verteidigung völlig unterbewaffnet. Mangels geeigneter Alternativen nahm die in großen Stückzahlen hergestellte Blenheim jedoch an fast allen Luftschlachten des Zweiten Weltkriegs teil.

Tupolew SB-2Bristol BeaufortMitsubishi Ki-21 "Sally"
C6 120  028 Tupolew SB-2
Unter der Leitung des ideenreichen russischen Konstrukteurs Andrei Tupolew entstand Mitte der dreißiger Jahre ein bemerkenswerter zweimotoriger Schnellbomber, der zweifellos zu den besten seiner Zeit zählte. Der sowjetische Generalstab war so von den Leistungen der SB-2 eingenommen, dass er es versäumte, einen Nachfolger für dieses Modell entwickeln zu lassen, das 1941 bereits veraltet war.
C6 120 029 Bristol Beaufort
Als Weiterentwicklung der Bristol Blenheim war die Beaufort jedoch besser für den Luft/Seekampf als ihr Vorgängermodell. Sie wurde zu Kriegsbeginn an der europäischen Front eingesetzt, zeichnete sich aber vor allen im Mittelmeerraum aus, wo sie zahlreiche italienische und deutsche Schiffe versenkte. Auch von Australien wurden Bristol Beaufort beschafft und erfolgreich im Pazifik eingesetzt.
C6 120 030 Mitsubishi Ki-21 "Sally"
Die Mitsubishi Ki-21 bildete während der ersten Hälfte des zweiten Weltkriegs das Rückgrat der japanischen Bomberstreitkräfte. Nach viel versprechenden Anfängen in China erlitt der leistungsfähige Bober jedoch das gleiche Schicksal wie die meisten anderen Kampfflugzeuge des Reichs der aufgehenden Sonne: Unterbewaffnet und zu schwach gepanzert, wurden er zu einem leichten Ziel für die alliierten Jäger.
Amiot 351Junkers Ju-52 "Tante Ju"De Havilland DH-98 "Mosquito"
C6 120  031 Amiot 351
In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen war der Name Amiot in Frankreich EIN Synonym für Bomber. Der Mitte der 30er-Jahre in Dienst gestellte Bomber war jedoch, wie Amiot richtig erkannt hatte, 1939 bereits überholt. Das Ingenieurbüro schlug deshalb eine neue konzeptionelle Richtung ein, aus der eine Reihe von modernen Prototypen hervorging, die aber, wie sich herausstellte, keine Zukunft hatten.
C6 120 032 Junkers Ju-52 "Tante Ju"
Als Truppentransporter war die Junkers Ju-52 für die Luftwaffe zwischen 1939 und 1945 unentbehrlich. Sie war zur gleichen Zeit entstanden wie die berühmten Douglas DC-2 und DC-3, aber weniger modern. Dennoch machte der dreimotorige Tiefdecker auch noch lange nach Kriegsende bei zahlreichen Streitkräften und zivilen Luftfahrtgesellschaften eine ehrbare Karriere.

C6 120 033 De Havilland DH-98 "Mosquito"
Die Mosquito ist auch aus heutiger Sicht eine der gelungensten Flugzeugentwicklungen des zweiten Weltkriegs. Als mittelschwerer Bomber konstruiert, übernahm sie zahlreiche Rollen, für die sie ursprünglich nicht vorgesehen war, und wurde bald zu einem der vielseitigsten Kampfflugzeuge ihrer Zeit. Das schnelle und gut bewaffnete „Wunder aus Holz“ gestattete es der RAF, sich Ende 1942 die Luftherrschaft zu sichern.
Junkers Ju-188Arado Ar-234 "Blitz"Sud Ouest Aviation
C6 120 034 Junkers Ju-188
Die Junkers Ju-188 war eigentlich nur als Übergangslösung gedacht. Sie war eine Weiterentwicklung der geschätzten und vielseitigen, 1942 aber bereits überholten Ju-88 und sollte die Zeit bis zur Indienststellung eines Leistungsfähigen Nachfolgers, der Ju-288, überbrücken. Unter dem Zeitdruck des Kriegsgeschehens wurde die Ju-188 rasch in Dienst gestellt. Bis Kriegsende war bei der Luftwaffe aber nur eine Handvoll Exemplare dieses gelungenen Flugzeugtyps im Einsatz.
C6 120 035 Arado Ar-234 "Blitz"
Die Arado Ar-234 war der erste und einzige strahlgetriebene Bomber im zweiten Weltkrieg zum Einsatz kam. Das für seine Zeit hoch entwickelte Flugzeug war ursprünglich als schneller Aufklärer konzipiert. Dank seiner hohen Geschwindigkeit konnte der „Blitz“ ungestraft über feindlichem Gebiet operieren und den alliierten Jägern davonfliegen. Für eine Wende an der Westfront kam er allerdings zu spät.

C6 120 036 Sud Ouest Aviation
SO-4050 Vautour II

Die 1936 noch unter der Volksfront-Regierung gegründeten Societe Nationale de Construktion Ae`ronautique du Sud-Ouest (SNCASA) wurde nach Ende des zweiten Weltkriegs zu einem der führenden Industrieunternehmen Frankreichs. Ab 1946 entwickelte die SNCASO neue strahlgetriebene Flugzeuge und in der Folge die SO-4050 Vautour, den ersten Düsenbomber der Armeé de I`Air.

Nord 2501 NoratlasLockheed C-130 HerculesTupolew Tu-95 "Bear" Riesenbomber
C6 120 037 Nord 2501 Noratlas
Transportflugzeuge spielen zwar in der Militärluftfahrt die Rolle der armen Verwandten, sind aber nichtsdestoweniger eine unverzichtbare Komponente der Luftstreitkräfte. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg sucht die französische Luftwaffe als Ersatz für umgerüstete zivile Transporter, wie die C-47 oder die Ju-52, nach einem Modell, das genau ihrem Bedarf entsprach. In diesem Zusammenhang entstand ein neuer Transportflugzeug-Typ, die Noratlas.
C6 120 038 Lockheed C-130 Hercules
Die Lockheed C-130 ist weltweit seit mehr als 45 Jahren im Dienst und bis heute ein Eckpfeiler des militärischen Lufttransports. Sie ist auch das Flugzeug, das bisher am längsten in Produktion ist. Ursprünglich für das Tactical Air Command bestimmt, wurde sie im Vietnamkrieg auch als Erdkampfflugzeug eingesetzt. Insgesamt wurden über 40 militärische und zivile Versionen entwickelt.


C6 120 039 Tupolew Tu-95 "Bear" Riesenbomber
In den spannungsgeladenen Jahren des Kalten Krieges wat die Tupolew T-95 die wichtigste Komponente der strategischen Fernfliegerkräfte der damaligen Sowjetunion. Der von vier imposanten Turbinenstrahltriebwerken mit gegenläufigen Propellern angetriebenen Bomber erhielt im Westen den Nato-Kodenamen „Bear“. In einer sehr gelungenen zivilen Variante, der Tu-114, war das Modell – noch vor Einführung der Boing 747 – das größte Verkehrsflugzeug der Welt.
Lockheed Martin F-117 "Nighthawk"Rockwell B-1B "Lancer"
C6 120 040 Lockheed Martin F-117 "Nighthawk"
Der breiten Öffentlichkeit wurde die F117 Nighthawk erst durch ihre Einsätze im Golfkrieg von 1991 bekannt. Die Entwicklung dieses revolutionären Flugzeugtyps, der sich der Erfassung durch konventionelles Radar entzeiht („Stealth“), war hoch geheim. Selbst die Klassifizierung “F“ für Fighter war Teil einer Desinformationskampagne, denn die Einsatzrolle der F-117 ist die eines Aufklärers und Präzisionsbombers. Beiden Aufgaben wurde sie bisher einwandfrei gerecht.
C6 120 041  Rockwell B-1B "Lancer"
Die Karriere der Rockwell B-1 Lancer war von Anfang an durch Rückschläge gekennzeichnet – von der schweren Geburt über die mühsame Indienststellung und verfrühte Ausmusterung bis zur späten Reaktivierung. Dennoch bildet der als Ersatz für die Boing B-52 entwickelte Bomber auch heute noch eine der Speerspitzen des SAC (Strategic Air Command), weil er mit seiner militärischen Frachtkapazität alle anderen übertrifft.

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Corgi LancasterMe 109Spitfire MK II
Corgi - Lancasterde Agostini Verlag - Me 109de Agostini Verlag - Spitfire MK II